Adiós, Panama!

Nach ca. 10 Tagen in Panama gehts morgen weiter nach Costa Rica. Der Ausreiseflug aus Costa Rica ist „gebucht“, sollte also eigentlich nichts mehr schief gehen. Von Panama ansich bin ich sehr begeistert und würde gern noch ein bisschen länger bleiben. Allerdings drängt schon wieder die Zeit (ja, ein Jahr ist wirklick zu kurz!!!) und es warten mit Costa Rica, Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala, Belize und Mexiko ja auch von einige interessante Länder.

Neben Panama City (Hochhausstadt direkt am Meer und am Kanal) war ich im San Blas Archipel und in Boquete. Highlight war sicherlich San Blas: Ein Verbund aus 365 winzigen Karibikinseln, die zu 95 Prozent ausschließlich aus Palmen und Strand bestehen und unbewohnt sind. War insgesamt auf acht verschiedenen Inseln und hab mir auch bei jeder die Zeit für einen kompletten Rundgang (ca. 2 Minuten) genommen. Freizeitprogramm: Korallen-Schnorcheln, sonnen, baden und geniales Seafood mit günstigem panamesischen (?) Rum und Bier genießen.

Weiteres Highlight: die Vulkanbesteigung in Boquete ohne Guide, dafür komplett in den guten alten Chucks. Von ca. 1500 Metern gings hoch auf 3300 Meter. Und damit wir auch rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel waren, mussten wir um 23 Uhr am Vortag loslaufen. Fazit: Genialer Hike den ich definitiv nie wieder machen möchte. Zum einen weil es pünktlich zum Sonnenaufgang bewölkt war, zum anderen weil jetzt meine Kniescheiben kaputt sind. Man wird halt nicht jünger.

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6 Kommentare zu Adiós, Panama!

  1. Miri sagt:

    Tolle Bilder!
    Und du warst ja doch am Kanal 😉
    Wir hätten uns mal besser abstimmen sollen: Honduras und Belize waren wir ja gerade… ;-(
    Aber ich bin beruhigt…wie man sieht, bist du noch nicht abgemagert!!!

  2. Manu sagt:

    Wenigsten liest noch irgendjemand was ich hier so von mir geben. Glaub durch die lange Offline-Zeit in Südafrika hab ich fast alles vergrault…

    Das Essen in Südafrika eignet sich wie du weißt kein bisschen zum abnehmen. Und dazu noch die vielen Kaltgetränke. Hätte mir das Anfressen in meinen letzten beiden Monaten vor der Reise wohl sparen können! 😉

  3. Papa sagt:

    Aber natürlich lesen wir alles und sofort! Und gleich mal mütterliche Ermahnungen: Zieh´ gefälligst gescheite Schuhe an, wenn du schon Dummheiten machst bzw. auf´n Berg aufi gehst. Gibt´s eigentlich caraotas negras con ceso y cambures?

    • Manu sagt:

      Und was heißt das auf deutsch? Tipp mal auf schwarze Bohnen mit irgendwas und irgendwas? Wenn ja: Schwarze Bohnen mit Reis sind in Panama und Costa Rica sehr populär. In Costa Rica gibts das sogar schon zum Frühstück. Zumindest gewöhnungsbedürftig.

  4. Papa sagt:

    Respekt, du bist dabei, deine Kenntnisse in der dortigen Landessprache zu vervollkommnen. Hoffentlich gibts die guten Bohnen dann auch in Mexiko. Käse schreibt man richtig queso (nicht ceso) – war nur ein Test – und cambures sind – jedenfalls in Venezuela – kleine Bananen, die gebraten serviert werden.

    • Manu sagt:

      Hatte mit schon gedacht, dass du mit ceso queso meinst. Bin selbst gespannt auf das Essen in Mexiko. In Mexiko Stadt gabs zumindest ausschließlich Tacos. Könnt recht einseitig werden.

      Zum Thema Wanderschuhe: Das Wandern auf den Vulkan war nicht schwierig (man musste also nicht klettern oder ähnliches), sondern lediglich sehr lang. Dennoch hab ich die Kritik angenommen: Für die Wanderung auf den Vulkan morgen (einziger Unterschied: diesmal ist der Vulkan aktiv) hab ich mir neues Schuhwerk zugelegt.

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